10 Dr. Willy Katz, USA – früher Dahn


1. Dr. Willy Katz, um 1930 in seinem Wohnzimmer

2. Dr. Willy Katz & Ehefrau Maria (Mariele) in den 1940er Jahren in New York

3. Barbara (Babett) Schmitt, die treue Haushälterin

Pläne zum Hausbau in der Hauensteinerstraße 4.
Die Pläne wurden vom Architekten Dr. Ing. Wagenmann, Regierungsbaumeister, Karlsruhe, im Jahre 1926 angefertigt.
Gestiftet: Susan Bloom-Katz, Seattle/USA, Juli 2019

                 


Plakat der NSDAP Hinterweidenthal 1938. Diskriminierung und Ausschaltung jüdischer Ärzte.
„Der Judenarzt Dr. Katz ist und bleibt für die Krankenkassen gesperrt. Selbst Notfälle werde für den Judenarzt nicht mehr bezahlt.“
Gestiftet: Susan Bloom-Katz, Seattle/USA, Juli 2019

     


1937 Die Rechnung vom 3. März 1937 für die ärztliche Leistung an Frau Marie Burkhard, die infolge einer Nachgeburtsblutung in akuter Lebensgefahr schwebte, wurde dem Judenarzt von der NS-Abrechnungsstelle von 38 Mk auf 25 Mk „ermäßigt“ und erst ein Jahr später bezahlt.

     


1938 Rezept (Original), das Dr. Willy Katz am 13.09.1938 der Patientin Frau Nikolaus, ausgestellt hat.
Dr. Willy Katz hat der Patientin noch die 1,25 Mk für die Medikamente (Apotheker) gegeben.
Gestiftet: Helmut Johann, 08.09.1995 (Die Patientin war seine Tante.)

     


Mitteilung vom 9. Dezember 1938 von der Regierung in Paris (Leo Blum) an Frau Maria (Mariele) Katz.
Maria Katz hat sich bemüht, für Ihre Verwandten Ausreisepapiere in die USA zu bekommen.
Gestiftet: Susan Bloom-Katz, Seattle/USA, Juli 2019

     


Brief von Dr. Willy Katz vom 04.12.1938 aus dem KZ Dachau, Block 20, Stube 1, vor seiner Entlassung an seine Frau Maria (Mariele) Katz.
Dr. Katz macht sich Sorge um die Gesundheit seiner Familie. Er gibt Anweisungen, wie man Visa/Ausreisepapiere besorgen soll.
Gestiftet: Susan Bloom-Katz, Seattle/USA, Juli 2019 (keine Abbildung vorhanden)


Brief von Dr. Willy Katz vom Februar 1939 an seinen Bruder Eugen in die USA (4 Seiten).
Dr. Willy Katz berichtet seinem Bruder darin über das Wüten der Täter an ihrem Geschäftshaus in Dahn während der „Reichskristallnacht“;
ferner berichtet er ausführlich über seine Verhaftung und die Schreckenszeit im KZ Dachau.
Gestiftet: Susan Bloom-Katz, Seattle/USA, Juli 2019

           
           


Arisierung am Beispiel von Dr. Willy Katz.

           
                 


Arisierung der Immobilien von Therese Katz, Mutter von Dr. Willy Katz, durch die „Saarpfälzische Vermögens-Verwaltungsgesellschaft“ NW., 18.11.1938
Gestiftet: Theo Zwick, Dahn 1995

           


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